Freie Kinzighexe Kehl e.V.


Wie alles begann

Im Jahr 2000 entstand nach jahrelanger Zunfterfahrung die Idee, etwas eigenes zu gründen. Ein eigener Hexenverein. So beschlossen mein Mann und ich uns ans Werk zu machen.

Die Umsetzung war alles andere als einfach und so vergingen 1½ Jahre bis es endlich soweit war. Wir hatten eine neue "Hexe" erschaffen.


 


Doch wie sollten wir heißen? Da es in Kehl schon zwei Hexenzünfte gab, war es nicht einfach einen passenden Namen zu finden. Was konnten wir in unseren Namen einbinden das für Kehl steht? Dann fassten wir die "Mutter Kinzig" ins Auge. Jeder der schon mal in Kehl war kommt an diesem Denkmal auf dem Marktplatz vorbei. Ein Ausflug, der uns über die "Kinzig" führte und deren Wasser im Sonnenlicht mit ihren Algen giftgrün geschimmert hat, bestärkte uns in dem Entschluss unserem Verein den Namen "Freie Kinzighexe Kehl" zu geben.Am Anfang bestand unser Verein aus 5 Erwachsenen und unseren 3 Kindern.
Doch das hielt uns nicht davon ab, 2001 zum ersten Mal beim Kehler Umzug teilzunehmen. Natürlich wurden wir belächelt und hinter vorgehaltener Hand hieß es: "Die überleben kein Jahr." Falsch! Die Resonanz war so groß, dass wir unsere Mitgliederzahl 2002 verdreifacht hatten.Am 8.11.2002 wurden wir dann auch endlich beim Amtsgericht Kehl als gemeinnütziger Verein eingetragen.
Zur Zeit haben wir 21 aktive Mitglieder davon 4 Kinder und 7 passive Mitglieder.

Während der Hochsaison sind wir mindestens 1 mal in einem Kindergarten zu Besuch und am Weihnachtsfestival in Kehl sind wir 2008 schon zum 5. mal vertreten. Wer Lust hat bei uns mitzuwirken kann gerne auf "Kontakt" klicken. Vielleicht bis bald.


 

Die Entstehung unseres Häs und Maske!


Mein Mann und Ich beschlossen uns ans Werk zu machen.

Die Umsetzung war alles andere als einfach und so vergingen 1½ Jahre bis es endlich soweit war. Wir hatten eine neue "Hexe" erschaffen. Zuerst habe ich von Hand einen Entwurf gemalt, der all unsere Vorstellungen enthalten sollte. Und so entschieden wir uns für die Farben giftgrün und schwarz. Da wir weder ein kariertes, noch gestreiftes oder gepunktetes Häs wollten, entschlossen wir uns für ein giftgrünes Oberteil und Schürze das je mit großen schwarzen Sternen versehen wurde. Ein schwarzer gezipfelter Rock, schwarzes Halstuch und das wichtigste, eine passende Jacke. Das Inlett der Jacke ist wind- und wasserundurchlässig, der Oberstoff ist aus warmem, kuscheligem Flies. Als Wiederholung der Zipfel vom Rock wurden giftgrüne Zacken draufgenäht.

Die Socken natürlich giftgrün-schwarz geringelt. Das Häs war fertig! Jetzt kam die Maske. Wir ließen uns ein Muster bei einem Maskenschnitzer machen, das in etwa unseren Vorstellungen entsprach. Auch hier ist das giftgrün vom Häs enthalten. Da wir aber kein Kopftuch oder Gestänge wollten war die nächste Frage, was unsere "Hexe" auf den Kopf bekommt. Die Wahl fiel auf einen Hut. Dieser ist eine Sonderanfertigung aus schwarzem Filz mit einem 1.30m langem Zipfel. Gesagt getan, jetzt noch die Haare. Strohzöpfe? Stand nie zur Debatte, und so bekam die Maske 1.20m lange Rosshaare an beide Gesichtshälften. Das Werk war fast vollbracht, und damit man uns auch hört wenn wir unterwegs sind, kamen als I-Tüpfelchen an die Zacken am Rock 11 und an den Hutzipfel 2 Edelstahlglocken dran. Die "Hexe" war erschaffen.

 

©Freie Kinzighexe Kehl e.V. 2009 all right reservt